Kompetent

Als Ökonomin (M.A. Universität Zürich) bringe ich eine wichtige Perspektive in die Politik ein. Mein volkswirtschaftliches Verständnis hilft mir, in der grossen Diskussion über die Stabilisierung der Beziehungen mit der EU die entscheidenden Punkte einzubringen: Ein Viertel der Schweizer Exporte in die EU stammt aus den beiden Basel. Ihr Wert beträgt 150 Millionen Franken – pro Tag.

Die instabile Weltlage, auch ökonomisch, ist für die Schweiz als kleines, offenes Land mit grosser Volkswirtschaft eine Herausforderung. Als Ökonomin ist für mich klar: Um unsere Arbeitsplätze in der Region zu sichern, müssen wir exzellente Standortpolitik machen. Dringend ist, unsere Beziehungen zur EU zu stabilisieren. Denn jeder zweite Arbeitsplatz im Kanton Baselland ist vom Export in die Europäische Union abhängig. Doch die Erosion der Beziehungen zur EU schreitet voran und der Zugang zum Binnenmarkt ist erschwert. Das ist eine riesige Gefahr für unsere Arbeitsplätze und unseren Wohlstand im Baselbiet. Ich setze mich darum mit aller Kraft für die Bilateralen III ein.

Gleichzeitig müssen wir – auch als Kern bestmöglicher Standortpolitik – die Kaufkraft stärken. Denn der inländische Konsum bildet mit einem Anteil von über 50 Prozent das fundamentale Rückgrat der Schweizer Volkswirtschaft. Die Löhne und Renten kommen mit den steigenden Kosten nicht mehr mit. Hier braucht es Lösungen gegen steigende Mieten und Krankenkassenprämien und das Zusammenspiel zwischen Bundes- und Kantonspolitik.

Schliesslich braucht ein guter Standort die notwendigen Investitionen in Infrastruktur und Bildung. Denn um unsere Innovationskraft zu erhalten, sind gut ausgebildete Fachkräfte entscheidend. Dafür müssen wir die Berufslehre stärken und die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und den Universitätsstandort Basel weiter ausbauen.

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